--- Luv Mah Chucks, Baby ---

Musik ist einer der wichtigsten Bestandteile in meinem Leben. Einige mögen das für übertrieben halten, ich jedenfalls kann sicherlich behaupten, dass ich ohne Musik lebensunfähig wäre. Ich glaube außerdem, dass sich bei genauerer Betrachtung des Musikgeschmacks eines sehr musikbegeisterten Menschen (das ist Voraussetzung), einige Charakterzüge erahnen lassen. Aber das ist eine andere Geschichte.
Manchmal denke ich, dass ich mit der Zeit ein bestimmtes Gefühl für Musik entwickelt habe. Klingt komisch, ist aber so. Womit aber noch lange nicht gesagt sei, dass ich mich auf ein Genre festlege. Nein, im Gegenteil. Es ist erstaunlich, zu wievielen Musikrichtungen ich mich hingezogen fühle.
Wie dem auch sei. Ich möchte an dieser Stelle ein paar feine Alben vorstellen. Was mir bei Alben immer wieder auffällt: Ich glaube, kein einziges Album - auch keins von den meiner Meinung nach ganz großartigen - bietet nur erstklassige Lieder. Meistens sind nur 2-3 richtig gute Reißer drauf. Aber egal. Ich red schon wieder zu viel.

 

Cherry Poppin' Daddies - Zoot Suit Riot

Aktuell mein persönliches Lieblingsalbum. Aber richtig, so vom Herzen, weiße?! Die Cherry Poppin' Daddies empfahl mir ein User aus dem Hurricane-Forum. Ich erwartete nicht allzuviel, da die drei Songs auf der myspace-Seite leider nicht sonderlich repräsentativ sind (wie ich finde).

Aber was ich dann hörte, war, um auf dem Boden der Tatsachen zu bleiben, der blanke Wahnsinn. Ich war so mit dieser Musik infiziert, dass ich den Cherry Poppin' Daddies wie automatisiert eine E-Mail zukommen ließ, in der ich auf Füßen kriechend danach flehte, sie sollen doch bitte mal in Deutschland vorbeischauen.
Ich habe mich nie für Swing oder Jazz interessiert (weiß der Geier warum)- die einzig vergleichbare Musikrichtung, der ich immer wieder mein Gehör schenke ist der Ska. Schon alleine die Blasinstrumente haben eine magische Wirkung auf mich.
Aber was hier passiert, bleibt für mich im Moment noch unfassbar. Jeder einzelne Song hat eine ganz spezielle Wirkung auf mich, die sich nicht immer beschreiben lässt. Viele Lieder vermitteln mir einen wunderbar erotischen Eindruck (Bsp.: "Here Comes The Snake", andere strahlen eine unglaublich angenehme Hektik aus: Dazu sollte man sich alleine im Intro von "Dr. Bones" das Klavier zu Gemüte führen und im weiteren Verlauf den Basslauf - hinreißend! Seltsam an der CD ist übrigens, dass sie mir bei jedem Mal hören immer besser gefällt (das ist normalerweise andersrum). Bestes Beispiel dafür: "Ding-Dong Daddy" - erst konnte ich nicht viel mit dem Song anfangen; mittlerweile ist er einer meiner Favoriten. Besonders das anderthalbminütige Solo ist so spannungsgeladen, dass es nur noch aufregend ist zuzuhören, bis es plötzlich wieder in ein typisches Chill-Out-Lounge-Lied "abfällt". Wenn das Album ein Film wär und ich eine Schauspielerin, so wäre ich wahrscheinlich eine Diva. Irgendwas gibt einem eine Art "edles" Gefühl, so ist es zumindest bei mir.
Alle Tracks sind tanztauglich - ausnahmslos. Das paradoxe an der Sache ist, dass man dabei genauso gut abschalten und entspannen kann. Ich sag' ja: Der blanke Wahnsinn.

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