--- Luv Mah Chucks, Baby ---
Points Of View

Ein paar Notizen.

"Es kommt und geht. Wie ein Vulkan bricht es aus, schleicht über mich, frisst mich auf, reißt mir die Seele aus dem Leib, platziert sich, verharrt und irgendwann - nach Lust und Laune - verschwindet es leise und behutsam. Manches weckt mich auf, zerfetzt, aber vernichtet es nicht. Beklemmend stelle ich fest, dass ich mich um jenes balgte, es fremd und zärtlich umgriff, immer und immer wieder erfüllt von dem zu sein scheine, was ich zugleich als eine Bedrohung der inneren Stärke, schlechterdings als unerträglich empfinde."

"Ich wanderte durch eine schweigende Welt, hatte Mühe, mich zu erwehren. Wunderlich ergreifend und lebendig wallte es in meinem Herzen von tausend Erinnerungen. Als das Schweigen durchbrochen werden musste, als sodann keine andere Möglichkeit mehr bestand, begann mein Herz beklommen und unruhig zu werden. Ich ging schneller und schneller, ganz so als ernte ich dadurch Geborgenheit. Du erklärtest mir schweigsam wie es ist."

"Wem die Flucht verwehrt ist, dem wird genommen, was ihm gehört. Ich kenne einen Ort, aus dem ich meinen Atem schöpfe, der mich befreit, der mir stets eine Zuflucht ist. Ohne ihn bestünde mein Leben aus bedeutungslosen Erlebnissen, die es nicht wert sind."
29.3.07 00:25


Liebe.

Ich habe mal ein paar Zitate zu diesem Thema herausgesucht. Hier werde ich sie kommentieren.

Die meisten Menschen sehen das Problem der Liebe in erster Linie als das Problem, selbst geliebt zu werden, statt zu lieben und lieben zu können.
Erich Fromm (1900-80)

Das ist das wohl wahrste Zitat, was ich gefunden habe. Obwohl ich weiß, dass es wahr ist, so schmerzt es mich auch am meisten. Mein Problem ist einfach genau das: Ich denke (oder bilde mir ein), dass ich nur dann lieben kann, wenn ich geliebt werde. Die Quittung habe ich dafür erhalten.

Die wirkliche Liebe beginnt, wo keine Gegengabe mehr erwartet wird.
Antoine de Saint-Exupéry (1900-44)

Im Prinzip genau dasselbe Spiel. Andererseits bestätigt das meine Theorie: Man kann nur dann lieben, wenn man geliebt wird. Solange hat man ja Gegengabe erwartet.

Einen Menschen zu nehmen wie er ist, ist noch gar nichts, das muß man immer. Die wirkliche Liebe besteht darin, ihn auch zu wollen, wie er ist.
Alain (1868-1951)

Das lasse ich einfach so stehen.

Glück ist Liebe, nichts anderes. Wer lieben kann, ist glücklich.
Hermann Hesse (1877-1962)

Ich verstehe nicht, warum die Eigenschaft, lieben zu können, allgemein als so selbstverständlich angesehen wird. Mir ist in den letzten Tagen bewusst geworden, dass ich von mir leider noch nicht behaupten kann, dass ich dazu in der Lage bin. Daher bin ich wohl auch unglücklich. Bin ich da wirklich die Einzige?

Liebe ist nur dann von Dauer, wenn die Liebenden mehr Gemeinsamkeiten haben als die gegenseitige Zuneigung.
Walter Lippmann (1889-1974)

 

Das kann ich ebenfalls so stehen lassen.

Wenn wir lernen wollen zu lieben, müssen wir genauso vorgehen, wie... wenn wir irgendeine andere Kunst, zum Beispiel Musik, Malerei, das Tischlerhandwerk oder die Kunst der Medizin oder die Technik lernen wollten.
Erich Fromm

Diese Aussage kann ich nicht beurteilen, bin aber der Auffassung, dass es tatsächlich so ist. Man kann lernen, zu lieben.

Die Liebe ist so unproblematisch wie ein Fahrzeug. Problematisch sind nur die Lenker, die Fahrgäste und die Straße.

Franz Kafka (1883-1924)

Richtig.

Und zum Abschluss das Wesentliche, was ich hiermit zum Ausdruck bringen wollte:

Willst du geliebt werden, so liebe!
Lucius Annaeus Seneca (4 v.Chr. - 65 n.Chr.)

25.2.07 22:30


Hoffnungsvolle Sehnsucht.

Ist es möglich, dass sich die Sinneswahrnehmung durch lauter hoffnungsvoller Sehnsucht verändert oder dass sie dich zumindest täuscht?
Mir ist heute auf dem Weg von der Schule nach Hause etwas total Abgefahrenes passiert. Wie sagten die Subways mal:

"I live my life walking down this street
I meet the faces of the people I see
All the time I see your reflection
All the time I see your reflection
It's okay to feel alone
It's okay to be alone
All the time I see your reflection
All the time I see your reflection"


Ich kenne diese Situation aus längst vergessenen Tagen. Sobald das kleinste Merkmal dem ähnelt, wonach du dich sehnst, glaubst du im ersten Moment, es ist das, wonach du dich sehnst - keine Täuschung. Umso größer die Hoffnung - wahlweise auch die Sehnsucht -, desto länger brauchst du, um auf den Boden der Realität zurückzukommen. Dort angelagt, machst du dir natürlich Gedanken darüber, warum dir gerade in diesem Moment etwas begegnet, wonach gerade du dich so sehnst. Zufall oder Schicksal?
Heute habe ich wirklich einige Blicke gebraucht, um festzustellen, dass es eine Täuschung war.
Schade!

21.2.07 17:30


Ich weine.

Wegen einem Kerl. Warum auch sonst?

Heute ne E-Mail geschrieben. Daraus lässt sich viel entnehmen.

Hallo *******************,

 

eigentlich wollte ich ja heute auf ´ne Party, aber du hast mich schon wieder so aus dem Konzept gebracht, dass ich mich besser um meine Gedanken kümmere.

 

Um ehrlich zu sein und ohne dich vorsätzlich verletzen zu wollen, hatte ich die Sache mit uns beiden schon längst abgestempelt und in die untere Schublade verfrachtet. In dem Fall tat es mir ganz gut, dass du so weit weg wohnst. Anders hätte ich das wahrscheinlich nicht so schnell geschafft.

 

Wie dem auch sei. Für mich hat es keinen Sinn gemacht, dir hinterherzurennen. Das hab ich einmal durchgemacht und dabei soll es bitte auch bleiben.

 

So gemein das jetzt klingen mag, aber das, was mich am meisten aufgefressen hat, war die Tatsache, dass du Schluss gemacht hast. Ich kam in dem Moment einfach gar nicht mehr klar. Ich hab mich so klein und dämlich gefühlt, du warst 3 Etagen höher und konntest mir auf den Kopf spucken. Was sollte ich machen, außer dich darum bitten, es weiter zu versuchen. Denn die Dinge, die du genannt hast, waren mir schon nach 2 Wochen klar.

 

Zu dem Zeitpunkt habe ich auch schon darüber nachgedacht, Schluss zu machen. Aber das war mir zu blöd, weil ich so etwas ständig mache, und bei dir dachte ich irgendwie, dass möglicherweise noch die Chance auf Besserung besteht. Tja, das hast du scheinbar nicht für möglich gehalten und zack war ich die Dumme, die mehr für dich empfindet als du für mich. Das war eine der vielen Sachen, die du mir an den Kopf geschmissen und in den Mund geschoben hast. Das gesamte Gespräch war irgendwie paradox. Auf der einen Seite bist du mit mir behutsam umgegangen, auf der anderen Seite hast du so getan als wäre das alles mein Verschulden. Ich weiß, das möchtest du alles gar nicht hören/lesen, aber ich möchte das jetzt einfach mal loswerden.

 

Das, was dich vermutlich mehr interessieren wird, ist, wie ich zu dir stehe. Nur nüchtern, nicht emotional.

 

Ich kann dir ganz sicher sagen, dass du einer der wenigen bist, bei denen ich merke, dass wir uns auf der gleichen geistig-zwischenmenschlichen (meine Wortneuschöpfung) Wellenlänge befinden. Ich merke eben, dass du älter bist, d.h. ich merke, dass du reifer bist als die ganzen Kerle, die ich in letzter Zeit kennen lernte. Ich weiß, dass ich mich relativ vernünftig mit dir unterhalten kann. Ich weiß aber auch – und mir ist in dem Moment völlig egal, ob du das genauso siehst - , dass wir uns in unserem Wesen sehr ähnlich (ähnlich, nicht gleich) sind. Und das ist das, was uns zum Verhängnis wird.

 

Du verlangst von mir, ich solle in Diskussionen einen Schritt kürzer treten, schließlich mache man das ja, wenn man sich gerne hat. Aber warum um alles in der Welt soll ich dann diejenige sein? Verstehst du, was ich meine?! Wir sind beide dickköpfig.

 

Du verlangst von mir, dass ich dir gegenüber mehr Gefühle zeigen soll. Das ist doch genau das, was ich auch von dir erwartet habe. Ich will zugeben, dass ich in der Frage sicherlich mehr hätte machen sollen, aber das ist auch das, was ich dir von vornherein gesagt habe. Ich kann das einfach nicht so gut. Bei mir sind eben die kleinsten Worte, Handlungen usw. Gold wert und ich bin mir nicht ganz sicher, ob du dazu in der Lage warst, das so aufzufassen?! Wir sehnen uns beide nach Liebe.

 

Aber jetzt mal dazu, warum ich dir überhaupt schreibe: Was sollte das gestern? Was genau willst du? Bist du dir ganz sicher, dass sich da was anderes hinter verbirgt als nur der menschliche Trieb? Ich bezweifle das stark.

 

Was mich angeht…Ehrlich gesagt, weiß ich es nicht. Einerseits halte ich es für sinnvoll, dass alles so bleibt wie es ist. Andererseits ist da irgendetwas, was mich an dir reizt. Deswegen kann ich dir dazu einfach nichts sagen. Ich hab die Gelegenheit einfach mal genutzt, um dir den Rest mitzuteilen. Vielleicht sollten wir uns treffen. Ich hab keine Ahnung.

 

 

Gruß,

 

die Tamara

 

19.2.07 19:12


Pink. Meine Haare.

Ich wollte schon immer meine Haare pink haben. Nicht lange, nur vorübergehend.
Also habe ich die Gunst der Karneval-Stunde genutzt und bin zum Friseur. An Karneval darf man ja alles. Leider sind die Fotos nicht wahrheitsgetreu, d.h. roter (röter?) als in Wirklichkeit. Aber davon mal abgesehen, sind sie nich ganz pink, aber eben mehr pink als auf den Bildern. xD

 

http://www.directupload.net/images/070216/tm9pUysd.jpg 

http://www.directupload.net/images/070216/2XA8ZnBq.jpg
http://www.directupload.net/images/070216/8XJI38k4.jpg

28.2.05 17:13


Bisexuell.

Verdammt in Mode gekommen, beide Geschlechter zu begehren.
Gerade auf der Plattform myspace.com "outen" sich zunehmend Jugendliche, bisexuell zu sein. Selbst ein alter Klassenkamerad bezeichnet sich als bi. Besonders unter sogenannten "Emos" ist der Trend weit verbreitet.
Eigentlich ist es mir ja egal. Aber wie kann man behaupten, man sei bisexuell, wenn man noch nie Geschlechtsverkehr mit jemandem gleichen Geschlechts hatte?! Denen, dies hatten, glaube ich gerne, aber nur weil man keinen Ekel davor hat als Frau eine Frau und als Mann einen Mann zu küssen, heißt das noch lange nicht, dass man dazu fähig ist, diese/n zu lieben, mit ihr/ihm zu schlafen, mit ihr/ihm eine Beziehung zu führen etc.
Absolut albern, wenn man mich fragt.
14.2.07 00:18


Biorhytmus.

Das ganze Leben ist unfair und nur auf bestimmte Personen zugeschnitten.

Das fängt schon mit den Arbeits- und Schulzeiten an.
Es gibt nun einmal Menschen, die lieber lange wach sind und dafür lange schlafen. Ihr könnt mir erzählen, was ihr wollt - das ist Veranlagung. Manche haben ihr Leben lang keine Probleme gehabt, früh aufzustehen, während andere wiederum jeden Morgen einen Kleinkampf mit sich führen müssen.
Für Letztere wird es spätestens dann zum Problem, wenn man merkt, dass man diesen Kleinkampf immer öfter verliert. Das führt entweder zu mangelnder Motivation oder sogar zu vollständiger Stilllegung dieser, was sich natürlich negativ auf die Arbeitsleistung auswirkt.
Das halte ich einfach für unfair. Ich kam z.B. heute um 16.45 Uhr von der Schule nach Hause, wollte mich eigentlich nur 'ne Stunde hinlegen und war aber leider erst um 21.30 Uhr auf. Jetzt bin ich selbstverständlich topfit und morgen in der Schule im Halbschlaf, voraussgesetzt ich gewinne den Kleinkampf. Abgesehen von den 24797 anderen Faktoren, die an Schule meines Erachtens grundlegend geändert werden müssen, ist das einer davon. So 'ne Art Abendschule wär halt ganz cool. Andererseits ist man dann automatisch lebensunfähig. Man lebt nunmal tagsüber. So ist das halt.
Ich kann mich damit irgendwie nicht abfinden. Hilfe!

12.2.07 23:12


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